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Andrea Augustin


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Dienstag, 7. Juni 2016

Fremdverliebt - wenn Sie sich trotz Beziehung neu verlieben

Fremdverliebtheit oder fremdverliebt zu sein bezeichnet den Fall, dass Personen, die in einer Partnerschaft gebunden sind, sich in einen anderen Menschen verlieben. Dafür kann es verschiedene Ursachen geben.

Warum verlieben Sie sich in andere Männer oder Frauen?

Beim aktuellen Partner lieben Sie vielleicht das, was Sie kennen, die Vertrautheit und Sicherheit. Bei einer anderen Person können Sie aber Eigenschaften entdecken, die Sie bei Ihrem aktuellen Partner vermissen. Das können ganz banale Dinge sein, etwa dass die dritte Person ein faszinierende Persönlichkeitseigenschaft besitzt oder Interessen, die Ihren Hobbys entsprechen, während es zum Partner hier vielleicht deutliche Unterschiede gibt. Diese Unterschiede müssen nicht problematisch sein und haben Sie eventuell auch gar nicht gestört - bis jemand aufgetaucht ist, bei dem die Passung noch etwas besser scheint.


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Verliebtsein geht häufig mit einer Idealisierung der anderen Person einher. Sie dichten dem anderen Eigenschaften an, die dieser entweder gar nicht hat oder die bei der Person zwar vorhanden, aber nur gering ausgeprägt sind. Es kann beispielsweise sein, dass diese andere Person sich durch eine Geste oder eine Aussage charmant verhalten hat und Sie annehmen, der andere sei immer so und verlieben sich in die Traumvorstellung des stets Charmanten.

Wenig Kommunikation in der Beziehung kann das Gefühl auslösen, vom Partner nicht mehr ernst genommen zu werden und aneinander vorbei zu leben. In dieser Situation von einem anderen Menschen Aufmerksamkeit zu erhalten kann schnell Schmetterlinge im Bauch auslösen.

Attraktivität spielt in der Beziehung eine große Rolle. Lassen sich Menschen sehr gehen, verändern sie sich äußerlich zu ihren Ungunsten oder entsprechen sie nicht mehr dem Bild, was der andere von Attraktivität hat, kann das für den Partner unattraktiv sein. Zudem spielt der Idealtyp eine Rolle. Viele Menschen verlieben sich vorrangig in einen besonderen "Typ", was daran erkennbar ist, dass diejenigen, in die man sich in der Vergangenheit verliebt hat, gewisse optische Merkmale teilten. Wenn nun der aktuelle Partner diesem Typ nicht entspricht und der Außenstehende vom Aussehen her genau mit dem gewünschten Typ harmoniert, kann dies bei angenehmen Kontakterfahrungen (Gespräche, häufiges Sehen) zur Verliebtheit führen.

Zu viel Nähe kann eine Beziehung die Romantik nehmen und zu einem eher geschwisterlichen Zusammenleben führen, in dem keine Leidenschaft mehr vorhanden ist. Der andere ist selbstverständlich geworden und Selbstverständliches ist weder spannend noch begehrenswert. Dann wirken andere Personen außerhalb der Beziehung interessanter.

Nicht immer müssen die Ursachen in der Beziehung liegen. Für manche ist die Aufmerksamkeit anderer wichtig für das Selbstwertgefühl. Komplimente bauen auf und ein Flirt oder das Gefühl, von jemandem angehimmelt zu werden, schafft die ansonsten fehlende Selbstsicherheit. Es ist eine Gier nach Bestätigung, die auch dann noch vorhanden sein kann, wenn der eigene Partner durchaus aufmerksam und liebevoll ist.

Narzissmus ist die Neigung, sich selbst zu überschätzen und von äußerer Bestätigung abhängig zu sein. Narzissten haben eigentlich ein eher geringes Selbstwertgefühl. Sie fühlen sich aus sich heraus nicht wertvoll. Durch die Bestätigung von anderen erhalten Sie den fehlenden Selbstwert - Lob und Bewunderung werten sie auf und geben ihnen das Gefühl, wichtig zu sein. Sie haben einen großen Wunsch nach Grandiosität und danach, sich positiv von anderen abzuheben. Diese Gefühl des Wichtigseins erhalten Narzissten besonders, wenn sie etwas hofiert werden, dann kann schnell ein Fremdverlieben entstehen.

Wenn jemand wenig soziale Kontakte und wenig Freunde hat, dann entsteht ein Gefühl der Einsamkeit. Taucht dann eine Person auf, die Beachtung und Aufmerksamkeit schenkt, kann es schnell passieren, dass nicht nur freundschaftlich Gefühle, sondern auch eine gewisse Verliebtheit entsteht. Vielleicht haben Sie sogar den Eindruck, mit diesem Menschen besser als mit dem eigenen Partner reden zu können, etwa weil Sie den gleichen Humor besitzen.

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In manchen Situationen des Lebens sind Sie sehr empfänglich für Zuneigung und Liebesbekundungen. Dies trifft zu, wenn Sie viel Stress erleben, gerade mit anderen Dingen im Leben unzufrieden sind oder es Ihnen nicht gut geht. Auch hier tritt schnell eine Fremdverliebtheit auf. Das Gefühl, dass ein anderer Mensch Sie mag und für Sie romantische Gefühle hegt, ist dann besonders angenehm und Sie genießen es, umschmeichelt zu werden, weil Sie sich dann besser fühlen.

Eine Rolle spielt auch die Kindheit. Wenn hier Zuneigung und Aufmerksamkeit der Eltern gefehlt haben, zieht das Kind sich mit seinen Nähebedürfnissen zurück. Es entsteht vielleicht die Annahme, dass es sich nicht lohnt, sich anderen anzuvertrauen, weil dann nur Enttäuschungen drohen. Dadurch sprechen Sie möglicherweise auch in der Beziehung nicht über das, was Sie beschäftigt und sind unzufrieden. Hat in der Kindheit besonders die Nähe zum Vater gefehlt, dann können spätere Männer zum Sinnbild der fehlenden Vaterrolle werden. Das trifft besonders dann zu, wenn die Männer, in die eine Frau fremdverliebt ist, dem „Klischeebild“ eines Vaters entsprechen - Beschützer, etwas älter.

Was tun wenn man sich fremdverliebt?

So paradox es erscheint, aber manchmal ist es sinnvoll, das Fremdverlieben zu reduzieren, die Gefühle für den anderen abzustellen, indem Sie diese Person näher kennenlernen. Denn wer sich fremdverliebt hat, denkt vorrangig an die positiven Eigenschaften dieses Menschen. Kennen Sie die Person noch nicht lange, dann haben Sie vielleicht sogar bisher nur angenehme Eigenschaften von ihm oder ihr erlebt. Ihren Partner kennen Sie viel besser - auch mit all seinen Macken und die positiven Eigenschaften des Partners wurden nach einiger Zeit zur Selbstverständlichkeit. Um in dieser Situation ein realistischeres Bild von der Person zu gewinnen, in die Sie sich fremdverliebt haben, kann es helfen, diese Person näher kennenzulernen, um auch dessen Macken zu erleben. Welche negativen Eigenschaften hat der andere? Teilt die Person Ihre Interessen und Wertvorstellungen oder gibt es Diskrepanzen? Versuchen Sie, die Idealisierung hinter sich zu lassen und das, was diese andere Person bietet, mit Ihren Erwartungen und Zielen realistisch abzugleichen. Würde eine Beziehung mit diesem Menschen wirklich langfristig funktionieren? In vielen Fällen merken Sie dann, dass diese andere Person nicht besser als der bisherige Partner zu Ihnen passt diese Erkenntnis lässt die Verliebtheit wieder schwinden.

Vielleicht gelingt es Ihnen auch, die Sympathie, die Sie empfinden, in eine Freundschaft umzulenken. Aus den positiven Emotionen der anderen Person gegenüber muss ja keine Beziehung oder gar Affäre entstehen - Sie können, wenn die Emotionen etwas abgekühlt sind, die Liebe in Form einer platonischen Freundschaft leben.

Wenn es schon häufiger passiert ist, dass Sie sich fremdverliebt haben, ist die Frage, ob Sie nicht einer unerfüllbaren Vision nachjagen. Gibt es den Partner, den Sie sich wünschen, überhaupt? Jeder hat gewisse Fehler und Macken, die Sie vielleicht anfangs beim Kennenlernen noch nicht bemerken. Mit der Zeit werden diese aber offenbar und wer einem Ideal hinterherjagt, wird immer dann, wenn negative Eigenschaften auffallen, wieder auf die Jagd nach einem potentiellen neuen Kandidaten gehen.

Nutzen Sie eine Zukunftsprojektion, um sich über ihre Gefühle klar zu werden. Wenn sich Ihre Beziehung so, wie diese heute ist, in den nächsten 5 oder 10 Jahren fortsetzt, vielleicht auch intensiviert, wäre das für Sie eine angenehme Vorstellung? Würden Sie sich darauf freuen? Oder spüren Sie bei diesem Gedanken eher ein Unbehagen? Beantworten Sie sich diese Frage, um besser zu verstehen, ob Sie in der jetzigen Partnerschaft bleiben sollten oder nicht.

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Psychologen – sind das nicht diese komischen Menschen, die selbst ein wenig verrückt sind? Und was machen Psychologen eigentlich? Die Psychologie beschäftigt sich mit dem Erleben und Verhalten. In dieser Wissenschaft geht es also darum, aus welchen Gründen Personen so sind, wie sie sind. Was prägt das Verhalten? Was leitet das Handeln? Wie entstehen Gefühle? Wie kann man Empfindungen oder Verhaltensweisen beeinflussen?

Auch psychische Störungen spielen eine Rolle in der Psychologie. Eine Störung meint eine deutliche Abweichung vom normalen Verhalten. Der Begriff „Normalität“ ist natürlich dehnbar. Was ist normal und ab wann gilt jemand als „gestört“? Und ist das nicht ganz schön gemein, jemanden als „gestört“ zu bezeichnen? Ob eine psychische Störung vorliegt, wird anhand bestimmter Diagnostik-Manuale festgelegt. Dies sind etwa die ICD oder das DSM.

In diesen Manualen sind die Kriterien von „Störungen“ aufgelistet und Ärzte sowie Psychologen orientieren sich daran, wenn sie eine Person und deren psychische Probleme beschreiben. Auch die Therapie wird anhand dieser Beschreibungen ausgewählt. Ein wesentlicher Grundsatz zur Beurteilung ist dabei, ob eine Besonderheit im Verhalten und Erleben eine wirkliche Beeinträchtigung ist und jemanden in der Lebensführung behindert und ob der Betroffene sich selbst sowie andere gefährdet.

Darüber hinaus kann es viele andere Gründe geben, weshalb sich Personen an einen Psychologen wenden oder eine psychologische Beratung suchen. Die Beratung ist keine Therapie, sie kann keine Störungen „beheben“ oder „therapieren“, aber dennoch eine Hilfe darstellen. Denn nicht immer muss es sich um eine diagnostizierbare psychische Störung handeln. Das können Lebenskrisen sein, Paarprobleme, Probleme in der Familie und Sorgen, Ängste sowie belastende Gedanken und Gefühle. Das Ende einer Beziehung geht etwa mit persönlichen Belastungen einher, ist aber für sich genommen keine psychische Störung. Auch für diese Fälle ist die psychologische Beratung gedacht.

Wenn Sie sich an einen Psychologen wenden, dann haben Sie gewisse Erwartungen an diesen. Vielleicht kennen Sie Psychologen aus Filmen oder waren schon einmal bei einem Psychiater oder Psychotherapeuten in Behandlung. Vielleicht erhoffen Sie sich eine einfache Lösung Ihrer psychischen Probleme oder einen entscheidenden Tipp, der alles verändert. So einfach ist es aber häufig nicht.

Wenn sich über Jahre hinweg Probleme angesammelt haben oder psychische Belastungen schon seit längerem bestehen, dann ist es nicht einfach, diese zu überwinden. Schließlich arrangieren Sie sich mit diesen Problemsituationen, stellen sich auf diese ein und auch Ihr Umfeld lebt mit der Problematik. Selbst wenn Sie weiterhin den Wunsch haben, Ihr Leben zu verändern, sind es alte Gewohnheiten und eingeschliffene Verhaltensweisen, die es schwer machen, auf einmal ganz anders zu handeln.

Bei akuten Problemen, etwa Konflikten in der Beziehung, bei denen Sie eine Paarberatung suchen, oder bei Streitigkeiten in der Familie, Krisen und plötzlichen Schwierigkeiten, spielt die Vergangenheit ebenfalls eine wichtige Rolle. Auch wenn Probleme scheinbar plötzlich auftauchen, haben diese sich oft indirekt angekündigt, es haben sich Belastungen angestaut und irgendwann lief das Fass sprichwörtlich über.

Diese Probleme können Sie mit Hilfe einer psychologischen Beratung angehen und versuchen, Ihr Leben positiv zu verändern. Oft ist dies aber ein langer Weg und das Ergebnis sieht manchmal anders aus als Sie es sich vorgestellt haben.


Darüber hinaus fasst das Online-Angebot zahlreiche Informationen zu Depressionen, Ängsten und anderen psychischen Problemen zusammen.

Die psychologische Online-Beratung auf dieser Seite ist ein kostenloses Angebot; d.h. Sie können mir Ihr Anliegen per Mail schreiben und müssen dafür nichts bezahlen. Die psychologische Hilfe biete ich deswegen kostenfrei an, weil diese Beratung über die Werbeanzeigen auf der Webseite finanziert wird.

Sie suchen nach einer Möglichkeit, einem Psychologen kostenlos Fragen zu stellen oder die Meinung eines Psychologen zu Ihren Probleme einzuholen? Mein Angebot der psychologischen Hilfe bietet Ihnen eine kostenlose Online-Beratung. Egal, ob Sie Partnerschaftsprobleme oder Schwierigkeiten im Job haben, ob sie sich den Anforderungen des Alltags nicht mehr gewachsen fühlen oder sich Sorgen um Angehörige sowie Freunde machen - die "psychologische Hilfe online" ist eine Anlaufstelle für Ihre Fragen oder Anliegen.

Als Diplom-Psychologe beschäftige ich mich mit zahlreichen psychischen Probleme, die durch Belastungssituationen oder psychische Störungen entstehen. Im klinischen Alltag beurteile ich eventuelle Störungsbilder, gebe Empfehlungen und führe beratende Gespräche durch. Auch die Themen Stressbewältigung oder Umgang mit Schmerzen spiele dabei eine Rolle.

Als Seminarleiter für die Progressive Muskelrelexation (PMR) und das autogene Training (AT) leite ich Entspannungsseminare und vermittle Techniken zum Umgang mit Unruhe und alltäglichen Belastungen.

Im Bereich Neuropsychologie teste ich kognitive Fähigkeiten, wie etwa die Konzentration oder die Merkfähigkeit, um Rückschlüsse auf Beeinträchtigungen der geistigen Leistungsfähigkeit zu ziehen.

Diese Inhalte können auch Themen eine psychologischen Beratung sein, die ich online anbiete. Eine richtige Therapie ist online nicht möglich, aber manchmal reicht es schon, einige Fragen zu klären oder die Meinung eines Psychologen zu Problemen einzuholen.

Nicht immer lassen sich psychische Probleme oder Belastungen einfach beseitigen. Viele Schwierigkeiten prägen auch das Leben oder treten immer wieder auf. Entscheidend ist es, wie Sie mit diesen Schwierigkeiten umgehen. Stress oder Belastungen gehören zum Leben dazu - leider. Manchmal ist es nicht leicht, dennoch seinen Verpflichtungen nachzukommen oder den Alltag zu genießen. Das Angebot der psychologischen Hilfe online soll Sie dabei unterstützen, die richtigen Ansatzpunkte zu finden, mit Ihren Problemen besser umzugehen.